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Interpreten: Andreas Mayerhofer – Klavier, Arrangement/
Gerald Selig – Saxofone, Klarinetten, Flöte/ Margarethe Deppe
– Violoncello/ Michael Bruckner – Gitarren/ Inhalt: Réflexion 1 sur Che gelida manina/ Réflexion 2 sur Che gelida manina/ Réflexion sur Mi chiamano Mimí/ Réflexion sur le „Quartier Latin“ et sur la „Barrière d’Enfer“/ Réflexion sur Dunque è proprio finita/ Réflexion sur Sono andati? Puccinis 1896 uraufgeführte Oper „La Bohème“ vereinigt eine Vielfalt melodischer Einfälle und beeindruckt durch eine den Impressionismus vorwegnehmende Raffinesse der Orchesterbehandlung, die mit transparentem Klang und sparsamsten Mitteln größte Wirkung erzielt. So bilden auch die melodischen Verflechtungen des Ausgangsmaterials die Eckpfeiler für die größtenteils improvisatorische Aufbereitung durch das „Kammerensemble“ Dirt Stream II, die bewusst auf den Vokalpart verzichtet und sich der Thematik des Werks in (Klang-)Bildern und Reflexionen anzunähern versucht. „Third stream“ ist die Bezeichnung
für eine um 1960 entstandene musikalische Stilrichtung, in der Gestaltungsmittel
der abendländischen Neuen Musik mit Elementen des zeitgenössischen
Jazz kombiniert wurden. In der Musik von Dirt Stream geht es, wie schon
das Wortspiel verrät, um Trübungen, Brechungen, Aufhellungen
im Umgang mit dem vorgegebenen Material.
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