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musik aktuell – neue musik in nö 2011 Ausschreibung
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formblatt einreichung 2011
Sehr geehrte Komponistin, sehr geehrter Komponist!
Sehr geehrte Interpretin, sehr geehrter Interpret!
Sehr geehrte Veranstalterin, sehr geehrter Veranstalter!
Der Verein Musikfabrik NÖ arbeitet gemeinsam mit der Kulturabteilung
des Landes Niederösterreich daran, Initiativen zur Förderung
neuer Musik in Niederösterreich zu setzen.
Seit 1997 werden daher unter dem Titel musik aktuell – neue
musik in nö Koproduktionen der Musikfabrik NÖ mit lokalen
Partnern durchgeführt.
Wir laden Sie herzlich ein, sich bei musik
aktuell 2011 zu beteiligen – hier die Rahmenbedingungen:
- Die Musikfabrik lädt einen Künstler ein, für ein
Jahr „artist in residence“ zu sein.
- Ein Jahresthema gibt den Rahmen für Inhalte vor.
- Es werden nicht nur Konzerte, sondern auch Seminare und Schulprojekte
unterstützt.
- Die publikumsnahe Vermittlung der neuen Musik ist wichtig.
- Bei Konzerten sind Musikstücke, die nicht im 20. und 21.
Jahrhundert komponiert wurden nur dann zugelassen, wenn ein schlüssiger
Konnex vorhanden ist.
- Jazz erhält als wichtige zeitgenössische Musikströmung
seinen festen Platz.
„Artist in residence“ für
das Jahr 2011 ist die Komponistin, Improvisatorin und Musikvermittlerin
Cordula Bösze.
Cordula Bösze
geb. 1964 in Bad Ischl, OÖ
Flötistin, Improvisatorin, Musikvermittlerin
1976 - 1985 Studium Querflöte/Konzertfach an der Wr. Musikhochschule
1989–1995 Kulturspektakel in der Stadtinitiative Wien
seit 2004 Dozentin beim JEUNESSE KinderOrchesterCamp
2006 Gründung der Komponierwerkstatt „W.er A.ußer
Mozart?“
1995–2001 Musik- und Schulprojekt “Klangnetze”
1995 Gründung des “böszen salonorchesters”
2004 Butch Morris Ensemble »Conduction 140« (Konfrontationen,
Nickelsdorf)
2005 Chris Burn's Ensemble (Generator, Konzerthaus Wien), "Musikerin
in Residence" beim 10. Komponistenforum Mittersill
Gründungsmitglied des Vereins IMA Institut für Medienarchäologie
Zusammenarbeit u. a. mit Werner Raditschnig, Katharina Klement,
Elisabeth Schimana, Josef Novotny, Manon-Liu Winter, Klaus Hollinetz,
Karlheinz Essl, Klaus Filip, Franz Hautzinger, Wolfgang Fuchs, Annette
Giesriegl...
Das von Cordula Bösze formulierte
Thema für 2011 lautet
„Volto espressivo!“
Weiter unten finden Sie dazu einen ausführlichen Text.
Sie sind herzlich eingeladen, zu diesem Thema Projekte einzureichen.
Die Einreichung senden Sie bitte bis spätestens
1. Juli 2010 an die
Musikfabrik NÖ
Wilhelmstraße 29
3430 Tulln
Wir bitten Sie, für Ihre Einreichung das Formblatt
zu verwenden und die dort erbetenen Unterlagen mitzusenden.
Bitte senden Sie uns keine Werklisten, Pressemappen oder ähnliches,
die mit Ihrem Projekt direkt nichts zu tun haben. Wir bitten unbedingt
um Einreichungen auf dem Postweg!
Wir bitten auch um ein gutes Foto, das entweder die Mitwirkenden
zeigt oder sonst einen direkten Bezug zu Ihrer Einreichung hat.
Cordula Bösze wird aus den Einreichungen
eine Auswahl treffen.
Diese wird dem künstlerischen Beirat von musik aktuell vorgelegt.
Nach Genehmigung durch denselben werden die ausgewählten Projekte
Veranstaltern in Niederösterreich angeboten. Diese haben bis
Ende Oktober Zeit, ihr Interesse zu bekunden.
So kann bis zum Jahreswechsel das Programm musik aktuell 2011 fertig
sein und etwa im März starten.
Die Musikfabrik unterstützt als Koproduzent Veranstalter aus
Mitteln des NÖ Kulturbudgets bei:
- Herstellung und Versand eines Jahresprogrammes
- Herstellung von Plakaten und Einladungen
- Pressearbeit
- Klaviermieten
- AKM
- Mitfinanzierung der Künstlerhonorare bis maximal 50% (inkl
Ust. !)
Ich lade Sie herzlich ein, an der Verwirklichung
von musik aktuell 2011 mitzuwirken !
MMag. Gottfried Zawichowski
Musikfabrik NÖ
Geschäftsführer
Volto espressivo !
Strom in der Musik soll beim bei musik aktuell 2011 fließen:
sowohl in Form von Energie, die sich von den Ausführenden auf
die Zuhörenden überträgt, als auch ganz wörtlich
genommen: als Elektrizität.
Seit der Strom vor gut 100 Jahren in die Musik gekommen ist, hat
sich die musikalische Welt radikal gewandelt. Neue Instrumente wie
Theremin, Trautonium, Hammond-Orgel etc… wurden erfunden,
die Schallspeicherung konnte erweitert werden und die Möglichkeit,
Musik zu verstärken oder sogar zu übertragen, veränderte
Hörgewohnheiten und Aufführungssituationen. Bahnbrechend
in der Mitte des 20. Jahrhunderts war die Erfindung Synthesizers,
die letzten Jahrzehnte wurden geprägt von der Entwicklung des
Computers und seiner musikalischen Nutzung.
Im aktuellen Musikschaffen kommen nun oft auch elektrische oder
elektronische Geräte gemeinsam mit „herkömmlichen“
Musikinstrumenten vor. Moderne Spieltechniken lassen auch vertraute
Musikinstrumente „elektrisch“ klingen und der Strom
kann dazu beitragen, die Ausdrucksmöglichkeiten eines Instrumentes
zu erweitern.
Beim Hören von lebendig dargebrachter Musik wird aufmerksame
Spannung im Publikum fühlbar – wer hat das nicht schon
selbst erlebt, nach einem gelungenen Konzert buchstäblich positiv
aufgeladen zu sein?
Egal ob mit oder ohne Strom, ob Sie sich mit historischen oder aktuellen
Klangerzeugern, mit traditionellen oder vielleicht von Ihnen erfundenen
Instrumenten befassen: bringen Sie die Luft zum Schwingen, elektrisieren
Sie Ihr Publikum, von fortissimo bis zu pianissimo, übertragen
Sie die Spannung, Hauptsache Volto espressivo!
Cordula Bösze
artist in residence 2011
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